Buchrezession: Der Gesang der Flusskrebse

Der Gesang der Flusskrebse

  • Autor: Delia Owens
  • Verlag: hanserblau
  • Auflage: 34. Edition (22. Juli 2019)
  • ISBN-10: 3446264191
  • ISBN-13: 978-3446264199
  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Kategorie: Justiz-Thriller
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Der Gesang der Flusskrebse

„Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens ist ein Roman, der mich tief berührt hat und der mich lange nicht losgelassen hat. Als Frau kann ich mich sehr gut in die Protagonistin Kya hineinversetzen und ihre Gefühle und Kämpfe nachvollziehen.

Die Geschichte erzählt von Kya, einem jungen Mädchen, das in den Sümpfen von North Carolina aufwächst und sich mit der harten Realität des Lebens auseinandersetzen muss. Kya wächst in Armut und Isolation auf und muss sich mit dem Verlust ihrer Familie und der Ablehnung der Gesellschaft auseinandersetzen. Dennoch findet sie in der Natur und in ihrer Liebe zur Wissenschaft und zur Schreiben einen Trost und eine Möglichkeit, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken.

Die Autorin hat es geschafft, die Umgebung der Sümpfe lebendig werden zu lassen und die Leser in die Welt von Kya eintauchen zu lassen. Durch die detaillierten Beschreibungen der Natur und der Tiere fühlt man sich, als ob man selbst dort wäre. Die Schönheit und Wildheit der Sümpfe wird durch die Schilderungen der Autorin sehr gut rübergebracht und man kann sich gut in die Umgebung hineinversetzen.

Ein weiteres starkes Thema des Buches ist die menschliche Natur und die Art und Weise, wie Menschen sich gegenseitig beeinflussen und verletzen können. Kya muss sich nicht nur mit der Ablehnung der Gesellschaft auseinandersetzen, sondern auch mit den Handlungen und Entscheidungen der Menschen in ihrem Umfeld, die ihr Leben beeinflussen. Ich konnte mich sehr gut in die Auswirkungen von gesellschaftlichen Erwartungen und Vorurteilen auf das Leben einer Frau hineinversetzen und Kyas Kämpfe nachvollziehen.

Insgesamt ist „Der Gesang der Flusskrebse“ ein faszinierendes und berührendes Buch, das sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken anregen kann. Es handelt von Themen wie Identität, Isolation, Liebe und Verlust und verpackt diese in eine fesselnde Geschichte voller schöner Naturbeschreibungen. Ich kann es als Frau nur empfehlen, da ich mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen konnte und ihre Gefühle und Kämpfe nachvollziehen konnte.

Die Autorin Delia Owens hat eine wunderbare Arbeit geleistet, indem sie die Umgebung der Sümpfe und die Natur so lebendig beschreibt, dass man sich als Leser tatsächlich dort befindet. Auch die Charaktere sind authentisch und glaubwürdig dargestellt, was dazu beiträgt, dass man sich in die Geschichte hineinversetzen kann.

„Der Gesang der Flusskrebse“ ist ein Buch, das sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt und ich kann es nur empfehlen. Es bleibt lange in Erinnerung und ich bin sicher, dass es auch andere Leser genauso berühren wird wie es mich berührt hat.

Melanie Neuhauser

Hallo! Ich bin Melanie, bekennende Leseratte und schreibe für Euch diese Bücher Rezension. Kontakt per Twitter: https://twitter.com/Buchkiller