• Autor: Marc Elsberg
  • Verlag: Blanvalet Verlag
  • Auflage vom 19. März 2012
  • ISBN-10: 3764504455
  • ISBN-13: 978-3764504458
  • Taschenbuch: 800 Seiten
  • Kategorie: Roman
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Blackout – Morgen ist es zu spät

Blackout – Morgen ist es zu spät: Wenn die Welt ins Stolpern kommt …

Die Welt zurück im Mittelalter – in seinem Roman „Blackout – Morgen ist es zu spät“ erzählt der Autor Marc Elsberg eine Geschichte davon, wie schnell alles, was heutzutage zum Alltag gehört und normal ist, von einer Minute auf die andere nicht mehr da sein könnte. Die Folgen sind erschreckend und das Szenario durchaus vorstellbar.

Worum es geht
Es ist Februar und Italien sowie der Rest von Europa liegt noch im Winterschlaf. Doch plötzlich gehen die Lichter aus, kein Fernseher funktioniert mehr und die Telefone sind tot. Es ist ein Stromausfall – das nimmt die Bevölkerung zunächst an. Doch als aus Minuten ohne Strom dann Stunden werden, merkt die Bevölkerung, dass mehr hinter der Sache steckt. Es ist ein totaler Blackout! Und es betrifft nicht nur Italien. Auch in anderen Staaten auf der Welt schalten sich Kraftwerke ab und Stromnetzwerke brechen zusammen.
Piero Manzano, ein italienischer Informatiker mit einer Hacker-Vergangenheit, geht den ungewöhnlichen Geschehnissen auf den Grund und entdeckt Beweise dafür, dass die Stromausfälle nicht zufällig passiert sind, sondern von Menschenhand verursacht wurden. Als er sich Gehör zu schaffen versucht, wird er von den zuständigen Behörden abgewiesen. Erst als sich die Schwedin Sonja Angström einschaltet und Manzano hilft, bekommt er die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem französischen Kommissar François Bollard, der für Europol in Den Haag ermittelt. Doch dann gerät Manzano selbst in Verdacht, mit den weltweiten Blackouts in Verbindung zu stehen, da auf seinem Computer verräterische E-Mails gefunden werden. Piero muss fliehen und trifft unterwegs auf die Journalistin Shannon. Sie glaubt an seine Unschuld und will mit ihm zusammen die wahren Täter überführen. Es beginnt eine Jagd quer durch Europa gegen einen Feind, der immer zwei Schritte voraus zu sein scheint.

Kommt Zeit, kommt Spannung
„Blackout – Morgen ist es zu spät“ ist eine 800 Seiten lange Dystopie, die realistisch und spannend ist, allerdings auch ihre Startschwierigkeiten hat. Denn als Leser muss man hin und wieder einige langatmige Passagen – gerade am Anfang – überwinden, bevor die Geschichte an Fahrt aufnimmt und an Spannung gewinnt. Aber wenn „Blackout“ erst einmal in Fahrt gekommen ist, ist dieser Roman wie ein unaufhaltsamer Zug. Er reist den Leser buchstäblich mit sich bis zum Finale und man kann es nur schwer aus der Hand legen. Die erschreckenden Bilder einer chaotischen Welt ohne Strom und Technologie auf der einen Seite und der durchaus plausible Plot (mit einigen kleinen, aber verzeihbaren Schwachstellen) machen „Blackout“ zu einer interessanten Mischung aus einem Road-Trip durch Europa und einem modernen Krimi.

Melanie Neuhauser

Hallo! Ich bin Melanie, bekennende Leseratte und schreibe für Euch diese Bücher Rezension. Kontakt per Twitter: http://twitter.com/Buchkiller